Grußwort des Päsidenten der DIVI
Professor Dr. Gerhard Jorch, Magdeburg



Liebe Teilnehmer/innen des DIVI-Kongresses 2015 in Leipzig,

das Jahr nach dem letzten DIVI-Kongress in Hamburg ist rasch verflogen.Die Arbeit im Rettungswesen, in den Notfallambulanzen und auf den Intensivstationen hat den meisten von uns wenig Zeit zur Muße gegeben. Nun treffen wir uns zum Jahreskongress und werden feststellen, dass sich unser Aufgabenbereich erneut weiter- und fortentwickelt hat.

In jeder Pressemitteilung der DIVI wird im Nachspann darauf hingewiesen, dass die DIVI „weltweit einzigartig“ sei. Dieser Superlativ ist bewusst gewählt, um Aufmerksamkeit zu wecken. Er hat aber einen realen Hintergrund: In der Tat gibt es keine andere medizinische Fachgesellschaft, die wie die DIVI interdisziplinär, fach- und berufsübergreifend die Intensiv- und Notfallmedizin vertritt.

Aus Sicht des Patienten hat sich diese bei Gründung der DIVI im Jahre 1977
gewählte Struktur bewährt. Er ist darauf angewiesen, dass alle, auf deren Hilfe er angewiesen ist, sich möglichst effektiv und kollegial im Team organisieren. Für den jeweiligen DIVI-Präsidenten ist diese attraktive fach- und berufsübergreifende Struktur manchmal durchaus anstrengend, da es natürlich
begründete und berechtigte Einzelinteressen der über 20 in der DIVI zusammengeschlossenen Fachgesellschaften und Berufsverbände gibt.

Auch deshalb ist das jährliche Zusammentreffen aller Fach- und Berufsgruppen
beim DIVI Kongress wichtig. Wer gemeinsam zuhört, lernt und feiert, ist eher in der Lage, auf den anderen zuzugehen. Nutzen Sie dazu besonders auch die Zeit zwischen und nach den Vorträgen und Kursen! Wie bei guter Musik und einer mitreißenden Rede beruht der Wert eines Kongresses auch auf gut platzierten Pausen.


Ich freue mich darauf, Sie wieder zu sehen!

Prof. Dr. Gerhard Jorch
Präsident der DIVI